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Rachezug

Gedankenverloren strich ich eine Haarsträhne aus meinem Gesicht. Ich bemerkte wie meine Gedanken abdrifteten....

Die Fackeln brennen und aufgebrachte Rufe hallen durch die Nacht. Wenn ich die Augen schließe kann ich immer noch spüren wie die ersten Sonnenstrahlen mich heute geweckt haben. Alles war vetraut. Als ich die morsche Treppe in die Küche hinunter stieg sah ich meine Mutter backen. Sie knetete den Hefeteig durch. "Was backst du da?", hatte ich gefragt. "Mohnstrudel.", kam die seltsam einsilbige Antwort. "Aber heute ist der 12., Mama!", sagte ich vorsichtig. Ich war auf einen Wutausbruch oder eine Ohrfeige gefasst gewesen. Doch meine Mutter drehte sich nur langsam um. Ihre Augen hatten tiefe Schatten und lagen tief in den Höhlen. Sie sah müde und erschöpft aus. "Es wird gemunkelt das heute Abend gestürmt wird.", sagte sie unsicher.  Ein plötzlicher Stoß wirft mich zur Seite und ich knalle mit meinem Kopf gegen etwas sehr Hartes. Noch bevor ich den Schmerz wirklich spüren kann ist etwas Warmes, Flüssiges in meiner Bluse. Doch bevor ich reagieren kann, dämmere ich weg. Mein letzter Gedanke ist:

,,Flieh!"

 

12.12.12 17:50

Letzte Einträge: Kongruentsatz SSS, Linkin Park-Castle of Glass, Die Verwirrtheit über ihn.

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